Constantin Luser, Stadt, 2003-2006

New Frontiers. Zeichen

24/03 - 14/04/2013

Das Forum Frohner präsentiert das externe Projekt "New Frontiers".

„Die Zukunft der ästhetischen Möglichkeiten liegt in der Vergangenheit“, schrieb Hanno Rauterberg Ende 2004, um acht Jahre später festzustellen: „je weiter das Leben hineingleitet ins Reich des Digitalen, je weiter sich die Pods und Pads verbreiten und alles betatscht und nur noch wenig begriffen wird, desto mehr wächst bei vielen Menschen das Bedürfnis nach dem Hier und Jetzt.“ (DIE ZEIT, 22/2012) Und genau in diesem Hier und Jetzt will die Ausstellung NEW FRONTIERS Zeichnen das Spannungsfeld räumlicher Reflexion und Produktion zum einen in seiner bildkünstlerischen Basis ausloten, zum anderen sich den dringlichsten Fragen nach den grundlegenden Prozessbedingungen von Kunst und Architektur im Europa des Jahre 2012 stellen.

Die Ausstellung ‚Zeichnen‘, kuratiert von Dieter Ronte und Florian Medicus, ausgelobt von NEW FRONTIERS, Verein zur Förderung experimenteller Architektur, zeigt eine Auswahl aktueller Architekturzeichnungen aus Österreich als Basis kritischer Reflexionen über digitale und virtuelle Planungsprozesse sowie die künstlerischen Bedingungen des Architekturmachens. Die Auswahl der ausgestellten Arbeiten geht zum Großteil aus einem österreichweiten Wettbewerb hervor und bietet so eine hochqualitative Übersicht des Zeichnens und ‚Raumbearbeitens‘ an sich.

Die Ausstellung NEW FRONTIERS Zeichnen versammelt neben den im Vorfeld eingeladenen Teilnehmern Lukas Göbl, Markus Leixner, Constantin Luser, Josef Saller und Florian Unterberger weitere acht Positionen, die durch einen österreichweiten Wettbewerb (juriert durch Lilli Hollein, Dieter Ronte, Günter Zamp Kelp und Florian Medicus) gefunden wurden. Wir freuen uns also mit Dietmar Franz, Sebastian Heinemeyer, Lucas Horvath, Claudia Larcher, Patrick Pregesbauer, Walter Prenner, Franz Riedl, Nicole Wogg und Toni Schade weitere acht ‘Digital Natives’ der jüngerenGeneration (bis 45 Jahre) gefunden zu haben, die ganz bewusst in ihrer täglichen Arbeit immer noch oder gerade wieder mit der Hand zeichnen oder manuelle und digitale Ausdrucksformen sinnfällig und auf spannende Weise miteinander verschränken.